referenzen

Hochwasserentlastung Seidenstrasse bis See

Bei Extremniederschlägen treten im Einzugsgebiet der Hauptsammelkanäle Aastrasse/ -Seidenstrasse/ St. Gallerstrasse Rückstaus und Überschwemmungen tiefliegender Geschosse auf. Diese Schadenereignisse sind hauptsächlich die Folge der zu geringen Abflusskapazitäten von den Regenentlastungsanlagen „Spreitenbach" und „Seidenstrasse".

Mit dem Bau der neuen Hochwasserentlastungsleitung DN 1000 und 1100 ab der Kreuzung Seiden-/Tellstrasse via Tellstrasse, St. Gallerstrasse und Äussere Haab bis zum See kann diese Problematik entschärft werden.

Im Zuge der Erstellung der neuen Hochwasserentlastungsleitung werden die Werke ihre Werkleitungen erneuern. Bedingt durch die Arbeiten der Hochwasserentlastungsleitung und Werkleitungen werden der Strassenoberbau und Randabschlüsse in diesen Abschnitten ebenfalls erneuert.

Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen wurde die so genannte schwimmende Verlegung der Rohre in Flüssigbodenbauweise gewählt. Durch die Flüssigbodenbauweise in Verbindung mit der schwimmenden Verlegung der Rohre im Grundwasser kann der Spundwandverbau durch einen Normverbau ersetzt werden. Die Wasserhaltung wird dadurch minimiert. Durch die gewählte Flüssigbodenbauweise können Setzungen an angrenzenden Gebäude und Strassen, infolge Wegfalls des Spundwandverbaus und einer aufwendigen Wasserhaltung deutlich reduziert werden.